Schwarz, leer, Schatten.
In meinem Herzen ist es still.
Das Leben darf zu Ende gehen,
weil ich´s nicht mehr Leben will.
–
Ein Mann, der mich, meine Seele liebt,
der in mein tiefstes Herz einsieht,
ein bißchen Halt und Lieb´ wär schön –
am Horizont noch nicht zu seh´n.
–
Meine Tochter,die mein Leben ist,
die ich überalles liebe,
der wünsche ich, solange schon,
sie bekäm, was sie verdiene.
–
Ein Mensch, für sie einem Vater gleich,
und mir einen Partner von Wert,
das könnt´ uns eine Familie sein,
leicht und unbeschwert.
–
Mittem im Leben stehend,
aus schützender Bindung geworfen,
ist nun der kalte Wind wehend,
und mein Glück verdorben.
–
Mein Herz und mein ganzes Sein,
in tiefem Vertrauen gegeben –
muss ich dennoch, nach all der Zeit,
alleine weiter leben.
–
Mit meiner ganzen traurigen Zeit,
die ich in Lieb´ hab verwandelt,
hab ich mit Armen geöffnet weit,
mit dem Schicksal um Glück verhandelt.
–
Kann keiner meine Sehnsucht fühl´n,
und mich von Herzen lieben?
Das Schicksal hat mich allezeit,
durch tragische Weilen getrieben.
–
Eine Stütze nur, in Zeiten der Not,
im Trübsal eine starke Bank –
wird keiner mir das je erfüllen?
Ist das zuviel verlangt?
–
Wenn ich aus dieser Welt müsst gehen,
in die göttliche Hinein,
dann würd´ ich nicht mehr einsam sein,
ich ginge nicht allein.
–
Es schaudert mich vor dem Gefühl,
der Gedanken erstickt meine Seel´.
Doch was nütz es mir,was meinem KInd,
wenn ich mich nur noch quäl´?
–
Doch werd ich, los von letzter Last,
versuchen meinen Weg zu finden,
und werde ohne jede Hast,
mich meiner Geschichte entwinden.
–
Den Erfolg gönn ich meinen Pein´gern nicht,
dass sie mich auch in Zukunft lähmen,
meine Zuversicht in meine Kraft,
kann meine Wut auf sie zähmen.
–
D´rum folge mir, mein liebes Kind,
in die glückliche Zukunft hinein.
Und wir werden dann, so Gott es will,
bald wieder glücklich sein.
–
Alexander Hajtmanek 30.11.2014