FÜR DANIELA von Saschi

Schwarz, leer, Schatten.
In meinem Herzen ist es still.
Das Leben darf zu Ende gehen,
weil ich´s nicht mehr Leben will.

Ein Mann, der mich, meine Seele liebt,
der in mein tiefstes Herz einsieht,
ein bißchen Halt und Lieb´ wär schön –
am Horizont noch nicht zu seh´n.

Meine Tochter,die mein Leben ist,
die ich überalles liebe,
der wünsche ich, solange schon,
sie bekäm, was sie verdiene.

Ein Mensch, für sie einem Vater gleich,
und mir einen Partner von Wert,
das könnt´ uns eine Familie sein,
leicht und unbeschwert.

Mittem im Leben stehend,
aus schützender Bindung geworfen,
ist nun der kalte Wind wehend,
und mein Glück verdorben.

Mein Herz und mein ganzes Sein,
in tiefem Vertrauen gegeben –
muss ich dennoch, nach all der Zeit,
alleine weiter leben.

Mit meiner ganzen traurigen Zeit,
die ich in Lieb´ hab verwandelt,
hab ich mit Armen geöffnet weit,
mit dem Schicksal um Glück verhandelt.

Kann keiner meine Sehnsucht fühl´n,
und mich von Herzen lieben?
Das Schicksal hat mich allezeit,
durch tragische Weilen getrieben.

Eine Stütze nur, in Zeiten der Not,
im Trübsal eine starke Bank –
wird keiner mir das je erfüllen?
Ist das zuviel verlangt?

Wenn ich aus dieser Welt müsst gehen,
in die göttliche Hinein,
dann würd´ ich nicht mehr einsam sein,
ich ginge nicht allein.

Es schaudert mich vor dem Gefühl,
der Gedanken erstickt meine Seel´.
Doch was nütz es mir,was meinem KInd,
wenn ich mich nur noch quäl´?

Doch werd ich, los von letzter Last,
versuchen meinen Weg zu finden,
und werde ohne jede Hast,
mich meiner Geschichte entwinden.

Den Erfolg gönn ich meinen Pein´gern nicht,
dass sie mich auch in Zukunft lähmen,
meine Zuversicht in meine Kraft,
kann meine Wut auf sie zähmen.

D´rum folge mir, mein liebes Kind,
in die glückliche Zukunft hinein.
Und wir werden dann, so Gott es will,
bald wieder glücklich sein.


Alexander Hajtmanek 30.11.2014

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