Mein Goldschatz

In Dir , mein liebes Kind, liegt ganz vereint,
mein Stolz, den ich für meinen Vater hege,
meiner Mutter zarte Gedankenwege,
meine gesamte Lieb´ und Eitelkeit.

Stolz wie ein Pfau, der sich mit seinen Federn brüstet,
seinen Wert damit aber nicht steigern kann,
fühlt mein Selbstwert sich durch Dein „Sein“ gerüstet,
als wenn deine Süße von mir, Deinem Vater, stamm´.

Oh, Nein! Kein Körper vermag zu fassen,
die Liebe, die Du allen hast gebracht,
Gerad´ ich kann den Gedanken lassen,
ich hätte dies Leuchten in Dir entfacht.

Ich sehe wie ein Hüter mich,
der auf die Flamme passet auf.
Stolz, mein Kind, behüte ich Dich,
doch Du allein nimmst deinen Lauf.

In allen möchte ich Dich begleiten,
sei Dir dessen gewiss und glaub mir das.
Deinen Weg allzeit will ich bereiten,
bis dass ich dann liege im kühlen Grab.

Jeder Samstag lässt mich neu Aufleben,
Dich abzuholen, ist – wie neu beseelt-
jeder Sonntag, lässt die Brust sich heben,
jeder Atemzug ist dann nur gequält.

Die Hoffnung auf ein bald´ges Wiedersehen,
lässt mich einjede Woche übersteh´n.
Meine Gedanken sind zuerst bei Dir,
Mein Blut fließt in Dir stets und Deins in mir.

Hinterlasse einen Kommentar