RELIGIONSFREIHEIT
geboren 23.5.1949 – gestorben 28.10.2014
Nach fruchtbaren und „Segensreichen“ Leben, verstarb unser geliebtes 4. Grundrecht aufgrund politischer und strategischer Notwendigkeit und Vernunft.
Die Grundrechte bevor wir es besser wussten:
I. Die Grundrechte
Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Im Grundgesetz sind die wesentlichen staatlichen System- und Werteentscheidungen festgelegt. Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen.
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Ich möchte es mit diesem kleinen Auszug mit der Aufzählung unserer Artikel des Grundgesetzes bewenden lassen.
Bewusst stoppe ich bei dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, läuft man ja in diesem Land mittlerweile eher Gefahr,beim Kundtun seiner Meinung anzuecken, als seine Religion mehr als leidenschaftlich zu verfolgen.
Die Religionsfreiheit ist ein problematisches Grundrecht, insbesondere in der Formulierung, wie es oben erwähnt ist.
Wenn es so wäre, dass alle Religionen sich soweit im persönlichen Raum abzuspielen hätten, wie uns der Raum zur Entfaltung unserer Persönlichkeit eingräumt wird, gäbe es kaum Probleme.
Artikel 5 (3) beschreibt etwas Besonderes:
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. Das sind große Worte!
Warum steht das nicht bei der Religionsfreiheit?
Europa hat eine Aufklärung hinter sich gebracht, die die Notwendigkeit von Trennung von Staat und Kirche klar hervorhebt, und vermeintlich setzt der Gesetzgeber diese auch durch. Das kann er aber nicht, wenn er gleichzeitig die Religionsfreiheit bis zur Beugung höherer Grundrechte gewährleistet.
Wie kann es sein, dass der deutsche Staat, tatenlos zugucken muss oder guckt, wie in Moscheen Hass gepredigt wird – Salafisten, islamische Fundamentalisten, in unserer Mitte missionieren.
Wir haben ein Integrationsproblem mit all denjenigen, die in ihren Köpfen eine Aufklärung nicht durchgemacht haben.
Das Christentum hat eine düstere Geschichte hinter sich gebracht, in der irrigen oder vortäuschenden Annahme, dem Christentum, dem christlichen Gott, zu dienen.
Diese 700 jahre später gegründete Religion hat in vielen Regionen, die engen ethischen Schlingen der Aufklärung nicht durchkriechen müssen. So konnten sich viele Sichtweisen, Regeln und Moralvorstellungen in die Neuzeit retten, die den unsrigen diametral entgegen stehen.
Wir brauchen uns alle in Europa nicht als „der Entwicklung letzter Schluss“ betrachten und großspurig daher reden.
Auch bei uns hat es ewig gedauert, bis z.B. den Frauen das gleiche Recht eingeräumt wurde zu wählen, ihr Leben frei zu gestalten. Bis heute gibt es u.a. wirtschafltliche Unterschiede, die so erbärmliche Massnahmen wie eine Frauenquote notwendig erscheinen liess. Es gibt also noch viel zu tun.
Aber dass wir uns Menschen ins Land holen, die unsere Errungenschaften mit ihren fundamentlistischen, sexistischen und altbackenen Vorstellungen mit religiösen Häubchen unterminieren, muss engültig aufhören.
Sie dürfen einfach nicht unter eine Gesetzesdecke kriechen dürfen, die sie unangreifbar macht und die wir gewebt haben – ohne jede Vorstellung davon gehabt zu haben, was für eine Gesinnung mal in unser Land reinkommt.
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis unser Verfassungsschutz + n-tv verklagt werden für die 4 Ms
Männlich
Muslimisch
Migrationshintergrund
Misserfog in Pubertät und Bildung.
Dies seien die Kennzeichen für einen prädestinierten Salafismus Zuläufer.
Per Anhalter in den Dschihad.
Raus aus dem „ein Nichts sein“ hin zum personifizierten Altvorderen (Übersetzung von Salafiya).
Sie wollen die Abschaffung der Demokratie und die Errichtung eines Gottesstaats.
Und da kann der deutsche Staat nichts tun?
Wo ist jetzt der Verfassungschutz, der bei so geistigen Einfaltspinseln wie den Nachkommen der PDS so schnell Gewehr bei Fuss steht?(Damit sind nicht die Auswanderer der SPD gemeint)
Muslimische Intellektuelle müssen um ihr Leben fürchten, wenn sie die gewaltbereiten Vertreter ihrer Religion benennen – nur die tun es wenigstens.
Aber wir halten „geschichtsbewusst “ die Schnauze, wenn es gilt, die Werte zu verteidigen, die wir hier nach Millionen von Toten endlich hoch halten, und wenn es gilt, diesen Intellektuellen beizustehen.
Deutsch heisst übrigens ethymologisch hergeleitet: zum Volk gehörig.
Ich will nie wieder hören, wieviele angeblich Deutsche in Syrien kämpfen, sterben etc., es sei dem, sie kämpfen für die Werte , die uns hier vereinen.
Wer für die Isis kämpft oder sympathisiert ,hat vielleicht mal einen deutschen Pass gehabt, aber ein Deutscher ist er nicht.
Der Glaube hat seinen Platz, wo er hingehört – im Gläubigen selbst.
Insbesondere dann, wenn er sich nicht mit den anderen Glaubensrichtungen versöhnen und arrangieren kann.